WARUM YOGA?

 

Schenken wir mit Hilfe von Yoga unserer Seele doch ein Zuhause, in dem sie sich wohl fühlt. Yoga wirkt nachweislich auf wundervolle Art und Weise auf den ganzen Organismus.

Sanftes Yoga kann Erstaunliches bewirken! Durch achtsames und regelmäßiges Praktizieren kann das Körpergefühl verbessert werden, Schmerzen können gelindert werden, Muskeln und Gelenke werden gekräftigt, das Immunsystem wird gestärkt, das Nervensystem kann beruhigt werden und das hormonproduzierende Drüsensystem kann angeregt werden. Yoga hilft zu entspannen, macht den Körper gelenkig, verleiht Lebensfreude, kräftigt und vitalisiert.

 

Die Techniken des Yoga eignen sich für jeden Menschen, unabhängig von Alter und Fitness oder ob Mann oder Frau!

Probiere es aus und Du wirst begeistert sein!

WAS IST YOGA?

Yoga ist eine philosophische Lehre aus Indien, die eine Reihe körperlicher und geistiger Techniken und Übungen umfasst. Yoga meint das „Zur Ruhe Kommen der Bewegungen des menschlichen Geistes“ und soll alle Ebenen des menschlichen Seins in eine harmonische Verbindung miteinander bringen.

 

Yoga hielt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Einzug in unsere westliche Welt. Es werden heute unterschiedliche Stile und Richtungen gelehrt. Häufig liegt dabei der Fokus auf den Asanas (Körperhaltungen) und Pranayama (Atemtechniken), welche sich positiv auf Körper und Geist auswirken. Im Wesentlichen liegen die Unterschiede zwischen den Yogaformen und -stilen in der Art und Intensität der körperlichen und geistigen Übungen.

 

Die Gedankenansätze des Yoga, Techniken und die wesentlichen spirituellen Entwicklungen können fünf grundlegenden Konzepten zugeordnet werden. Jeder dieser fünf Yoga Weg stellt einen anderen Zugang zum selben Ziel dar - die Einheit mit Allem, was ist.

 

HATHA YOGA ist der Weg der Körper- und Atemenergie und wird oft auch als Teil des Weges vom u.a. Raja Yoga gesehen. Der Weg, der über den Körper zur Stille des Geistes führt. Ansätze, die sich in den vergangenen Jahren entwickelt haben, sind beispielsweise der Ashtanga Yoga, Vinyasa Yoga, Yin Yoga, Anusara Yoga, Kundalini Yoga, uvm.

                                 

RAJA YOGA setzt mit Konzentration, Meditation, Achtsamkeit und Gedankenenergie auf der Ebene des Geistes an. Ein ruhiger, entspannter Geist ist die Grundlage der Heilung. Die Übungsfelder sind Selbstbeobachtung, Selbstdisziplin, Meditation und Achtsamkeit.

 

JNANA YOGA ist der Weg der Weisheit und Erkenntnis und bezieht sich auf die Philosophie von Advaita Vedanta. Jnana bedeutet Einsicht, Erkennen, eine höhere Form des Wissens. Die Transformation wird in Jnana Yoga allein durch das Erkennen von Zusammenhängen, insbesondere durch das Unterscheiden von Wirklich und Unwirklich (Brahman und Maya) erreicht.

 

KARMA YOGA ist der Weg des achtsamen und erwartungslosen Handelns und wurde erstmals in der Bhagvand Gita vor über 2000 Jahren beschrieben. Eine Grundlage ist das Gesetz des Karma, wonach jede Handlung eine Wirkung zur Folge hat.

 

BHAKTI YOGA ist der Weg der liebenden Hingabe an das Göttliche in und um uns. "Auf dem Gipfel des Berges der Vollkommenheit" treffen jedoch alle Yoga Wege zusammen.

 

Die yogische Erkenntnislehre ist weit über 5000 Jahre alt. Eine der bedeutendsten Zusammenfassungen enthält der „Achtfache Weg des Patanjali“. Patanjali definierte darin folgende acht Stufen:

 

Y a m a - Rechter Umgang mit der Umwelt

N i y a m a - Rechter Umgang mit sich selbst

A s a n a - Üben mit dem Körper

P r a n a y a m a - Kontrolle der Energie durch Atemtechniken

P r a t y a h a r a - Zurückziehen der Sinne

D h a r a n a - Konzentration

D h y a n a - Meditation

S a m a d h i - Versenkung

Welcher Yogastil und -lehrer für Dich der passende ist, erfährst Du am besten bei einer Probestunde. Also, einfach so lange ausprobieren, bis Du den richtigen Lehrer und Stil für Dich gefunden hast. :)